Tanja Hirschfeld,

 

geboren 1971 in Rom, studierte an der Münchner Fachhochschule für Kommunikationsdesign und war als freiberufliche Grafikdesignerin und Illustratorin tätig. Seit 2014 ist sie Künstlerin in München.

Ihre großformatigen Ölgemälde hängen in Privatsammlungen in Deutschland, der Schweiz und den USA. Im Münchner Restaurant Roma in der Maximilianstraße hängen zwei ihrer XL-Gemälde zusammen mit Werken von Florian Süßmayr, Daniele Buetti und Stefan Szesny– als Dauerausstellung. 

Neben der klassischen Malerei arbeitet sie vermehrt installativ. 2017 und 2019 wurden ihre Installationen „Ghost Women“ (in Zusammenarbeit mit Videokünstlerin Cendra Polsner) und „Die Frau im Wolfspelz“ (in Zusammenarbeit mit Videokünstlerin Betty Mü) in der Artbox des Wabisbai Shibui in München gezeigt. Im Juni 2021 wird die installative Arbeit „m!ss!ng“ auf der Grünfläche des Haus der Kunst in München präsentiert.

Neben ihrer künstlerischen Arbeit, agiert T. Hirschfeld auch regelmäßig als Kuratorin von Gruppenausstellungen. Von 2015 bis 2016 war sie Mitinhaberin der Produzentengalerie Frida in München. 2019 organisierte sie die digitale Ausstellung „Pandemania“. 

2018 kuratierte sie die Ausstellung „Hausarbeiten“ in der Villa Zierer in Gröbenzell, bei der das Künstlerinnenkollektiv “Die Villa“ entstanden ist. 

Außerdem setzt sie sich für soziale Projekte ein. 2016 half sie einem senegalesischen Geflüchteten mit dem Projekt „ 100 drawings for Matar“. Seit 2019 arbeitet sie mit dem Fairtrade Modelabel 8Eden Avenue zusammen und stellt für ihr aktuelles Projekt „Kiki und Louise" gestickte Zeichnungen her. Diese werden nicht nur von ihr selbst sondern auch von einem Frauenkollektiv im Himalaya Gebirge hergestellt. 

 

tanjahirschfeld.com

 

 

Cendra Polsner,

 

geboren 1973 in Bath, Großbritannien, studierte Kunst, Szenographie und Philosophie in München und Eichstätt 

sowie Medienkunst am Goldsmiths College in London und arbeitete in den Neunziger Jahren als Videoszenographin für Konzerttourneen.

Seit mehr als zwanzig Jahren begleitet sie als Videovisualistin Musiker und DJs wie Underworld, Ghostpoet und Roots Manuva.

Als Mediendesignerin arbeitet sie seit 2010 im Bereich digitale Bildungsmedien. Cendra Polsner gründete, kuratierte und leitete Festivals zum Thema Medienkunst, u.a. ArtMuc Digital und Merge:format. Die Künstlerin arbeitet mit Video, Licht und digitalen Medienformaten. Ihr bevorzugtes Medium ist die Installation und das räumliche Environment. Eher nebenbei entstehen ihre grafischen Arbeiten. Seit einigen Jahren geht sie vermehrt ihrem Interesse an traditionellen Drucktechniken nach.

 

cendrapolsner.de/home

 

 

Katja Brenner

 

erhielt ihre Schauspielausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst Ulm. Danach hatte sie zahlreiche Engagements an Theatern in Berlin, München, Hamburg und Graz. In der Uraufführung von Einar Schleefs „Toten- trompeten 4 - Gute Reise auf Wiedersehen“ an den Ruhrfestspielen Recklinghausen spielte sie die zentrale Figur der Trude.

Zuletzt war sie im Akademietheater München in Jean Paul Sartres „Geschlossene Gesellschaft“ als Inés, sowie am Stadttheater Bielefeld als Juno in “Orpheus in der Unterwelt” zu sehen. Seit ihrem TV-Debüt 2000 wird Katja Brenner regelmäßig in Kinofilmen und TV-Produktionen besetzt.

Auch für internationale Filmproduktionen wird sie als Schauspielerin gebucht, wie etwa 2016 für den Arthaus Kinofilm “Euphoria” mit Charlotte Rampling, Alicia Vikander und Eva Green.

Seit 2005 realisiert Brenner in Zusammenarbeit mit verschiedenen Theater- und Kunstkollektiven Theaterproduktionen im In- und Ausland, die u. a. vom “Fonds Darstellende Künste” sowie der Stadt München gefördert wurden. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist oft die Suche nach Schnittstellen zur eigenen Biographie, ein radikal subjektiver Zugriff auf die jeweiligen Themen sowie ein sehr direkter Umgang mit dem Publikum. Spartenübergreifend zu arbeiten ist für Katja Brenner künstlerisch wichtig und inspirierend.

 

katjabrenner.com

 

 

Samantha Mariuzzi,

 

geboren 1976 in Udine, studierte Visuelle Kommunikation bei AG Fronzoni an der Accademia di Communicazione in Mailand. In zahlreichen Weiterbildungen und Kursen erlernte sie verschiedene Druck- und Bindeechniken. Sie besuchte die Summer School des Bart Hess Studio in Eindhoven, wo sie anfing, mit Materialien wie Silikon und Latex sowie mit 3D-Druck zu experimentieren. Die Designerin und Künstlerin lebt und arbeitet in München.

 

samanthamariuzzi.com

 

 

Sabine Magnet,

 

geboren 1976 in München als Kind österreichischer Einwanderer, ist Lyrikerin, Autorin und Journalistin. 2012 gründete sie den Magnet Verlag, im selben Jahr erschien ihr erster Gedichtband POESÍA CLANDESTINA. 2017 startete sie das Projekt POETRY TO GO, eine Poesieperformance, die auf der jahrhundertealten Tradition der Auftragsdichtung beruht. Anfang 2018 erschien ihr Sachbuch „Und was, wenn alle merken, dass ich gar nichts kann?“ (mvg Verlag) über das Impostor-Phänomen. Die short time Galerie zeigte im März 2019 im Zwischennutzungsobjekt SP CE die erste Einzelausstellung der Dichterin mit dem Titel „Amt für Lyrik und Gefühlsverarbeitung“. Sabine lebt und arbeitet in München und London.

 

poetrytogo.de

magnetverlag.de